Kellerführungen sind ein besonderes Erlebnis

Mit den Kellerfreunden in Schneeberg unterwegs

Die Kellerfreunde in Schneeberg leisten einen wichtigen Beitrag, um eine Jahrhunderte alte Kultur zu bewahren. Es war ein erlebnisreicher Nachmittag, den ich mit mehr als zwei Dutzend Interessierten am Sonntag, 24. Juni 2018 in Schneeberg erlebte. Vom Dorfwiesenhaus aus ging es zu den Kellern am Sommerberg.
Hier zu der Zusammenfassung der Führung.

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Aus der Kreistagssitzung vom 15. Mai 2017

Die Regierung von Unterfranken hat den Haushalt des Landkreises Miltenberg für das Jahr 2017 rechtsaufsichtlich gewürdigt und den Landkreis darin bestärkt, den Weg des Schuldenabbaus konsequent weiter zu gehen. Kreiskämmerer Steffen Krämer zitierte im Kreistag am Montag, 15. Mai 2017 die wichtigsten Eckpunkte aus der Würdigung der Regierung.
Demnach seien sowohl der Haushalt wie auch die geplante Kreditaufnahme von 2,5 Millionen Euro genehmigt worden, sagte Krämer. Der Schuldenstand werde angesichts einer Tilgung von 2,5 Millionen Euro und einer Kreditaufnahme von 2,5 Millionen Euro Ende 2017 gegenüber 2016 unverändert bei 24.355.669 Euro liegen. Die Pro-Kopf-Verschuldung im Landkreis Miltenberg habe Ende 2016 bei rund 190 Euro gelegen – also rund 40 Euro unter dem Landesdurchschnitt. Im laufenden Jahr plane man einen Schuldendienst von 3,31 Millionen Euro (Tilgung von 2,5 Millionen Euro, Zinsaufwand 0,81 Millionen Euro). Dieser Schuldenstand werde allerdings bis Ende 2020 auf rund 26,9 Millionen Euro steigen, verwies Krämer auf notwendige Kreditaufnahmen in den Jahren von 2018 bis 2020 von 8,85 Millionen Euro bei gleichzeitigen Kredittilgungen von 6,35 Millionen Euro. Hier lesen Sie weiter

Partitzipation ist ein Zukunftsthema

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Meinungsaustausch

Wir machen die Partizipation junger Menschen zum Zukunftsthema für den Landkreis Miltenberg und seine 32 Gemeinden. Am 4. März setzten wir uns beim 2. Partizipationsforum mit positiven Beispielen aus Moosburg und Kulmbach zu eher repräsentativen und offenen Formen auseinander, um konkrete Projekte für uns entwickeln zu können.

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Helmut Platz bei der Begrüßung.

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Neues Konzept für den Sommerrausch

Moderator des Sommerrauschs Michl Müller. Foto: Wikimedia Commons
Moderator des Sommerrauschs Michl Müller. Foto: Wikimedia Commons

Das Kabarettfestival des Landkreises Miltenberg, der „Sommerrausch“, findet 2017 wie gewohnt statt, für das kommende Jahr arbeiten Landkreis, Stadt Amorbach und alle weiteren Beteiligten an einer Neukonzeption. Dies wurde in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales am Montag deutlich.

Kulturreferentin Juliana Fleischmann stellte dar, dass das Veranstaltungsformat mehrere Risiken in sich trage – etwa die extreme Wetterabhängigkeit. Dies sorge für Unsicherheit beim Publikum, zu möglicherweise matschigem Untergrund mit Folgen für den Bühnenaufbau. Das Legen von Beleuchtung und Strom, Aufbau von Toilettenwagen, Schaffung von Aufenthaltsbereichen für Künstler, Installation einer Abwasserpumpe und der weitere logistische Aufwand seien enorm, zählte Fleischmann auf. Dazu komme, dass Kabarett eher von kleineren Räumlichkeiten lebe. Ein Festival wie der „Sommerrausch“ verlange zunehmend nach namhaften Künstlern, was auch steigende Honorare bedeute. Dies, sagte die Kulturreferentin, verlange eine „kommerziellen und gewinnbereitenden Ausrichtung.“ Deshalb sei zu überlegen, ob der Landkreis dieses Risiko tragen sollte und damit schlussendlich auch der Steuerzahler Kosten übernimmt. Hier lesen Sie weiter

Ja zu Rhein-Main, aber eigenes Profil der Region bayerischer Untermain schärfen

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Die Protagonisten bei der Regionalkonferenz in  Wörth ziehen  Resümee über 20 Jahre Aktivitäten der Initiative bayerischer Untermain.

Auf den Tag genau war es auch der zwanzigste Geburtstag der Initiative bayerischer Untermain, als am 23. die Regionalkonferenz im Wörther Schifffahrtsmuseum stattfand. Politik, Wirtschaft und Handwerk hatten damals einen Schulterschluss vollzogen, um wirtschaftlich voranzukommen. Am Schluss der Veranstaltung wurde die Entwicklung in einer Replik mit den verschiedenen Protagonisten beleuchtet und mit Prognosen für die Zukunft abgerundet. Ein Fazit, das auch in den Workshops eine zentrale Rolle spielte: Ein «Ja« zur Metropolregion Rhein-Main, aber mit einem eigenen, regionalen Gesicht und einer klaren Positionierung und Fokussierung auf die drei Gebietskörperschaften am nördlichsten Zipfel Bayerns.

Es läuft schon recht rund am bayerischen Untermain, wie Regierungspräsident Paul Beinhofer feststellte: «Das geschlossene Bewusstsein ist sicht- und spürbar«. Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog sieht ein wichtiges Ziel im Vorantreiben des Technologietransfers und im Potenzial Bildung. »Wir müssen unsere Hausaufgaben selbst machen und dürfen nicht darauf warten, was Rhein-Main vorgibt«, so Landrat Ulrich Reuter, Verwaltungschef des Landkreises Aschaffenburg. Sein Miltenberger Kollege Jens Marco Scherf: »Wir müssen die Interessen der Region mit einer Stimme vertreten und schauen, wo der Hebel zur richtigen Weichenstellung sitzt«.

»Vernetzung« ist das Zauberwort, das schon im Vorfeld der Regionalkonferenz in einer Analyse der bereits vorhandenen Konzepte herausgearbeitet wurde. Die Diskussionsgrundlage wurde vom Büro Neuland aus den vielen teilräumlichen Fachplanungen zusammengeführt und in einzelne Punkte untergliedert. Damit hatten sich dann die Arbeitsgruppen zu befassen, die von den Themenfeldern «Interkommunale Zusammenarbeit« über »Mobilität und Verkehrsinfrastruktur«, »Arbeitsmarkt und Fachkräfte«, »Wirtschaftsförderung«, »Energie und Klima«, «Kulturlandschaft und Naturschutz«, bis hin zu »Seniorenpolitik und Gesundheit«, «Bildung«, sowie letztlich »Tourismus und Freizeit« reichten.

Bei der Vorstellung der Ergebnisse kristallisierte sich heraus, dass alle Themenfelder miteinander verwoben sind und ineinander übergreifen. Wo es beispielsweise eine gute Nahverkehrsplanung gibt, profitieren auch Industrie und Handwerk, Arbeitnehmer, Touristen, Gastronomie, kulturelle Einrichtungen, Schüler und Studenten wie auch Senioren vom Angebot.

Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, klärte darüber auf, wie Entwicklung und Vermarktung von Tourismus- und Wirtschaftsstandort sowie die Marke Allgäu zentral unter einem Dach gebündelt wurden. Öffentlichkeitsarbeit, die nicht nur auf die Außenwirkung zielt, sondern die Menschen in der Region auf diesem Weg mitnimmt, sieht Fischer als starkes Mittel, um die Marke »Allgäu« zu einem festen Begriff zu etablieren. Eine Vernetzung innerhalb der Region, aber auch eine Kooperation über die Bezirks- und Landesgrenzen hinaus wertete er als wichtige Grundlage. Eine Evaluation, eine kontinuierliche Überprüfung der Maßnahmen und Konzepte sei unverzichtbar, um die Weiterentwicklung im Fluss zu halten und ein erfolgreiches Standortmarketing zu betreiben. »Das Allgäu ist mehr als Kühe und Berge«, so Fischer.

Nach Abschluss der Regionalkonferenz, die gut vier Stunden dauerte, waren sich die Teilnehmer beim Genießen regional produzierter und verarbeiteter Lebensmittel klar, dass der bayerische Untermain viel zu bieten hat und dies entsprechend vernetzt und in einer Kampagne mit kontinuierlicher Öffentlichkeitsarbeit vermarktet gehört. Der Strategieprozess wird weiter geführt und geht laut Regionalmanager Markus Seibel im Frühjahr mit einer weiteren Regionalkonferenz in die zweite Runde.

Eröffnung des 67. Klingenberger Winzerfestes

Winzerfest Klingenberg
Eröffnung des 67. Klingenberger Winzerfestes mit Weinprinzessin Alexandra Ühlein

Am Freitag, 5. August, fand die offizielle Eröffnung des 67. Klingenberger Winzerfestes statt, zunächst mit dem Treffen der Ehrengäste im Rosengarten, dann unter der Begleitung des Musik- und Fanfarenzugs Trennfurt ein Festzug zum Winzerfestplatz. Das Wetter passte, die Stimmung war gut!

Festzug Klingenberg
Im Festzug mit der Landtagsabgeordneten Martina Fehlner, Ex-MdL Heinz Kaiser im Hintergrund und Bürgermeister Ralf Reichwein rechts. Im Vordergrund die gekrönten Häupter aus Groß-Umstadt und links Wengertschütz Erich Becker.

Gemeinsam mit Bürgermeister Ralf Reichwein, Klaus Köhlich, dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins als Ausrichter des Festes, sprach ich einige Grußworte, bevor Alexandra Ühlein als Repräsentantin des Klingenberger Weines sagte: „Hiermit ist das 67. Klingenberger Winzerfest eröffnet“.

Winzerfest-Bühne
Die gekrönten Häupter aus den Weinbaugemeinden und aus Obernburg (Käferkönigin und Mirabellenkönigin Eisenbach) sowie Wengertschütz Erich Becker – auf der Bühne: Weinprinzessin Alexandra Ühlein, Klaus Köhlich (Heimat- und Verkehrsverein) und Bürgermeister Ralf Reichwein.

 

Bühne
Auf der Bühne am Winzerfestplatz.

Bau einer Lärmschutzwand Odenwaldstraße Kleinheubach

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Die Verkehrsführung der Umleitung um und durch Kleinheubach.

Von Montag, 01.08.2016 bis voraussichtlich Samstag, 17.09.2016 wird auf der B 469 im Bereich der Odenwaldstraße Kleinheubach eine Lärmschutzwand errichtet.
Der Bau erfolgt in zwei Bauabschnitten.

Für den 1. Bauabschnitt vom Montag, 01.08.2016 bis Freitag, 26.08.2016 wird die B 469 halbseitig gesperrt.
Der Verkehr aus Aschaffenburg in Richtung Miltenberg kann die B 469 befahren (Einbahnstraße). Die Fahrtrichtung Miltenberg – Aschaffenburg ist jedoch komplett gesperrt. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert und führt von der St 2441 (Abzweig Gewerbegebiet Im Steiner) über die Ortsstraßen „Alte Miltenberger Straße“ und „Hauptstraße“ zur B 469 – Anschlussstelle Kleinheubach Nord (siehe beigefügte Skizze). Die Hauptstraße ist zwischen Einmündung Löwensteinring und Bahnhofstraße sowie zwischen Sudetenstraße und der Einmündung Zur Gänswiese als Einbahnstraße ausgewiesen. Das Linksabbiegen in die Straße Zur Gänswiese ist nicht möglich.

Im Zeitraum vom Samstag, 27.08.2016 bis Sonntag, 04.09.2016 wird die halbseitige Sperrung der Fahrbahn aufgehoben und der Verkehr kann während der Michaelismesse uneingeschränkt zweispurig die B 469 befahren.

Im 2. Bauabschnitt vom Montag, 05.09.2016 bis Samstag 17.09.2016 erfolgen Restarbeiten an der Lärmschutzwand. Dazu ist wiederum eine halbseitige Sperrung der B 469 im Bereich der Baustelle notwendig. Eine Ampel regelt den Verkehr auf der Bundesstraße. Die Arbeiten erfolgen in der verkehrsarmen Zeit außerhalb des Berufsverkehrs zwischen 09:00 Uhr und 15.30 Uhr.

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

Aufgrund der Einbahnstraßenregelung ist der Busbetrieb nur eingeschränkt möglich. Die Bushaltestellen Schlosspark, Hirschplatz, Schule, Bahnhof, Raiffeisenbank und Marktstraße müssen entfallen.
Eine Ersatzhaltestelle wird am Friedhof im Siemensring eingerichtet.
Die Informationen über Veränderungen im Buslinienverkehr erhalten Sie im Internet unter http://www.vab-info.de oder am VAB-Servicetelefon 06021 1506666.

Die Hinweise zu den aktuellen Verkehrsbehinderungen durch Baumaßnahmen können auch auf der Internetseite des Staatlichen Bauamtes Aschaffenburg (www.stbaab.bayern.de) nachgelesen werden.

Katastrophenschutz gestärkt

Drei wichtige Bausteine für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Miltenberg wurden am Sonntag, den 19. Juni, in die Hände der Freiwilligen Feuerwehr übergeben. Im Beisein von Mitgliedern des Kreistags sowie der Bürgermeister Andreas Amend aus Altenbuch und Karl Josef Ullrich wurden drei weitere Bausteine für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz beim Grillfest der Freiwlligen Feuerwehr Collenberg übergeben.

Den Schlüssel für einen neuen Unimog übernahm die Kommandantin der Freiwilligen Feuerwehr Altenbuch, Christina Hegmann. Der Unimog aus Bundeswehrbeständen, aufbereitet durch den Landkreis Miltenberg, dient dem Einsatz bei Waldbränden und Hochwasserlagen. Ein zweiter Unimog wird für die gleichen zwecke in Kirchzell stationiert werden.

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Der Feuerwehr Collenberg in Person des Kommandanten, Kreisbrandmeister Willi Lindner, wurde ein Mehrzweckboot für Einsätze auf dem Main übergeben, so zum Einsatz bei Ölsperren oder für Rettungszwecke bei Personenschiffen. Gerade letzteres wird aufgrund der touristisch bedingt stark zunehmenden Kreuzsschifffahrt ein bedeutendes Aufgabenfeld für die ehrenamtlich Tätigen bei Feuerwehren, THW und BRK.

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Im Rahmen einer bundesweiten Aktion werden Notstromaggregate aus Beständen der Bundeswehr verteilt, um im Falle eines längerfristigen Stromausfalls wichtige Infrastruktur am Laufen halten zu können. Hierzu erhielt die Freiwillige Feuerwehr Collenberg ein weiteres Aggregat.

 

 

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Hier ein Auzug aus meiner Ansprache am Sonntagmittag in Collenberg:

Dieses Grillfest hier in Collenberg ist ein guter Anlass für die verdienten Feuerwehrkameradinnen und –kameraden gemeinsam mit der Bevölkerung zu feiern. Die Bürgerinnen und Bürger bringen mit ihrem Besuch bei Ihrer FFW nicht nur zum Ausdruck, dass sie sich bei ihr wohl – und sicher – fühlen, sondern auch dass sie dieses ehrenamtliche besondere Engagement sehr zu schätzen wissen!

Werte Kameradinnen und Kameraden,

dieses Engagement weiß (hoffentlich) die Bevölkerung jederzeit zu schätzen, die Kreisverwaltung, der Kreistag und nicht zuletzt ich tun dies! Damit Sie Ihren Dienst tun können, und unserer Bevölkerung stets beistehen können, ist es sowohl für die Gemeinden für den örtlichen Brandschutz als auch für den Landkreis für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz Verpflichtung, die gute Ausstattung unserer Feuerwehren zu gewährleisten.

Heute übergeben wir unseren Feuerwehren für Ihre vielfältigen Aufgaben einen Unimog und ein Mehrzweckboot. Aufgrund des Hinweises unseres Kreisbrandrates Meinrad Lebold hat der Landkreis Miltenberg von der Bundeswehr Gerätschaften für die Zwecke des Katastrophenschutzes übernehmen können.

Nachdem wir flächendeckend den Landkreis im Rahmen des Projekts „Leuchtturms“ mit Notstromaggregaten ausstatten konnten bzw. auch aktuell noch ausstatten, war es uns nun möglich, neben einem weiteren Aggregat für Collenberg auch zwei Unimogs der Bundeswehr zu übernehmen.

Einer der beiden Unimogs aus den Bundeswehrbeständen wird heute der FFW Altenbuch übergeben. Mit einem Aufwand von etwa 15 000 € hat der Landkreis ihn neu ertüchtigt, neben dem roten Anstrich gehörten dazu u.a. neue Reifen, eine neue Batterie und eben alles, was technisch die Einsatzfähigkeit gewährleistet.

Der Unimog ist – das ist auch die mir seit Kindesbeinen an bekannte Stärke des Unimog – enorm vielseitig einsetzbar. Der Landkreis Miltenberg beabsichtigt mit der Stationierung zweier dieser Unimog im Landkreis Miltenberg vor allem zwei Ziele:

  • Einsatz bei der Waldbrandbekämpfung, was auch die beiden Einsatzorte Altenbuch und Kirchzell als zentrale Orte im Spessart bzw. Odenwald erklärt.
  • Beim nächsten Einsatzzweck erschließt sich die Standortwahl erst beim zweiten Nachdenken: Materialtransport bei Hochwasserlagen. Hier ist die Stationierung in Höhengemeinden sinnvoll, da es um Unterstützung der von Hochwasser betroffenen Gemeinden geht!

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Der Südspessart ist landschaftlich eine der schönsten Regionen Süddeutschlands, geprägt vom größten Mischwald Europas, dem Spessart mit den einmaligen Buntsandsteinklüften und dem Main. So wie der Wald die Gefahr des Waldbrandes in sich birgt, hat auch der Main sein Gefahrenpotential und damit besondere Herausforderungen, womit in diesem Fall nicht die Generationenaufgabe eines neuen Brückenschlags bei Kirschfurt mit Umfahrung ist, nein, in diesem Fall geht es um den Verkehr auf dem Main:

Wie erwähnt, der Main, das sind im Landkreis Miltenberg auch 60 km Bundeswasserstraße, die von Güterschiffen genauso intensiv wie von Personenschiffen genutzt wird. Auch hier stehen rund um die Uhr hunderte Ehrenamtlicher aus den Reihen der Feuerwehren, der BRK-Wasserwacht und der beiden THW-Ortsgruppen parat für den Notfall. Das heute zu übergebende Mehrzweckboot ist ein Bauteil der hierfür notwendigen technischen Ausstattung und trägt den Anforderungen der zunehmenden Personenschifffahrt Rechnung.

Mit der Beschaffung des Mehrzweckbootes „Faster 635 BK“ folgt der Kreistag im Beschaffungsprogramm 2016 dem Hinweis der KBI, dass im Flussabschnitt oberhalb der Schleuse Freudenberg kein Boot zur Verfügung steht, das geeignet ist z.B. Ölsperren zu schleppen bzw. im größeren Umfang Rettungseinsätze auf dem Main (Havarie von Kreuzfahrtschiffen….) zu bewältigen.

Die Fa. Nordland Hansa in Rostock bot zum damaligen Zeitpunkt ein neuwertiges Vorführboot (mit nur 16 Betriebsstunden) an. Hinsichtlich der Kenndaten wie Größe, Tragkraft, Leistung, Schub- und Zugkraft, Ausstattung mit Funk, Blaulicht etc. entspricht das Boot dem K-Boot vom gleichen Hersteller, das der Landkreis im Jahr 2010 für den Standort Obernburg beschafft hat. Das Boot verfügt über eine umfangreiche Ausstattung und hochwertiges Zubehör und wird von einem 140 PS starken Außenbordmotor angetrieben. Ebenso wurde für das Boot ein Trailer mit angeschafft.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Aber egal ob Unimog in Altenbuch oder das Boot hier in Collenberg – es sind Menschen, unsere Kameradinnen und Kameraden, die diese Gerätschaften nutzen! Mein besonderer Dank geht an die Kameradinnen und Kameraden der FFW Altenbuch und Collenberg, die diesen Unimog und dieses Boot nicht nur übernehmen. Sie übernehmen nicht nur die Gerätschaften, sondern auch die Verantwortung für Wartung und Verwendung im Übungs- und Einsatzfall.

Ein Dankeschön stellvertretend an die Verantwortlichen, Kommandantin Christina Hegmann und Kommandant Willi Lindner.

Werte Kameradinnen und Kameraden,

mögen Ihnen diese Gerätschaften bei Ihren Einsätzen gute Dienste leisten. Und mögen Sie sowohl in den Übungen als auch im Ernstfall stets gut gerüstet ihren Aufgaben gerecht werden und immer unversehrt an Seele und Leib zurückkehren.

Dafür wünsche ich Ihnen das notwendige Quäntchen Glück und Gottes Segen.

BN-Kreisgruppe wählte neuen Vorstand

Generalversammlung BN Miltenberg
Die neue Führungsmannschaft der Bund Naturschutz-Kreisgruppe mit dem neuen Vorsitzenden Steffen Scharrer (Mitte) und dem BN-Landesbeauftragten Richard Mergner links neben mir.

Herzlichen Glückwunsch, Steffen Scharrer, zur Wahl des 1. Vorsitzenden der Kreisgruppe Miltenberg im Bund Naturschutz und ein großes Dankeschön an Hans Jürgen Fahn, der in die zweite Reihe tritt und als 2. Vorsitzender dem Umweltverband weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Kreisgruppe des BN hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Bewusstsein für den Umwelt- und Naturschutz in unserem Landkreis geschärft wurde.