Aktuelles

Bau einer Lärmschutzwand Odenwaldstraße Kleinheubach

2016-08-01_Umleitung_durch_Kleinheubach
Die Verkehrsführung der Umleitung um und durch Kleinheubach.

Von Montag, 01.08.2016 bis voraussichtlich Samstag, 17.09.2016 wird auf der B 469 im Bereich der Odenwaldstraße Kleinheubach eine Lärmschutzwand errichtet.
Der Bau erfolgt in zwei Bauabschnitten.

Für den 1. Bauabschnitt vom Montag, 01.08.2016 bis Freitag, 26.08.2016 wird die B 469 halbseitig gesperrt.
Der Verkehr aus Aschaffenburg in Richtung Miltenberg kann die B 469 befahren (Einbahnstraße). Die Fahrtrichtung Miltenberg – Aschaffenburg ist jedoch komplett gesperrt. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert und führt von der St 2441 (Abzweig Gewerbegebiet Im Steiner) über die Ortsstraßen „Alte Miltenberger Straße“ und „Hauptstraße“ zur B 469 – Anschlussstelle Kleinheubach Nord (siehe beigefügte Skizze). Die Hauptstraße ist zwischen Einmündung Löwensteinring und Bahnhofstraße sowie zwischen Sudetenstraße und der Einmündung Zur Gänswiese als Einbahnstraße ausgewiesen. Das Linksabbiegen in die Straße Zur Gänswiese ist nicht möglich.

Im Zeitraum vom Samstag, 27.08.2016 bis Sonntag, 04.09.2016 wird die halbseitige Sperrung der Fahrbahn aufgehoben und der Verkehr kann während der Michaelismesse uneingeschränkt zweispurig die B 469 befahren.

Im 2. Bauabschnitt vom Montag, 05.09.2016 bis Samstag 17.09.2016 erfolgen Restarbeiten an der Lärmschutzwand. Dazu ist wiederum eine halbseitige Sperrung der B 469 im Bereich der Baustelle notwendig. Eine Ampel regelt den Verkehr auf der Bundesstraße. Die Arbeiten erfolgen in der verkehrsarmen Zeit außerhalb des Berufsverkehrs zwischen 09:00 Uhr und 15.30 Uhr.

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

Aufgrund der Einbahnstraßenregelung ist der Busbetrieb nur eingeschränkt möglich. Die Bushaltestellen Schlosspark, Hirschplatz, Schule, Bahnhof, Raiffeisenbank und Marktstraße müssen entfallen.
Eine Ersatzhaltestelle wird am Friedhof im Siemensring eingerichtet.
Die Informationen über Veränderungen im Buslinienverkehr erhalten Sie im Internet unter http://www.vab-info.de oder am VAB-Servicetelefon 06021 1506666.

Die Hinweise zu den aktuellen Verkehrsbehinderungen durch Baumaßnahmen können auch auf der Internetseite des Staatlichen Bauamtes Aschaffenburg (www.stbaab.bayern.de) nachgelesen werden.

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Katastrophenschutz gestärkt

Drei wichtige Bausteine für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Miltenberg wurden am Sonntag, den 19. Juni, in die Hände der Freiwilligen Feuerwehr übergeben. Im Beisein von Mitgliedern des Kreistags sowie der Bürgermeister Andreas Amend aus Altenbuch und Karl Josef Ullrich wurden drei weitere Bausteine für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz beim Grillfest der Freiwlligen Feuerwehr Collenberg übergeben.

Den Schlüssel für einen neuen Unimog übernahm die Kommandantin der Freiwilligen Feuerwehr Altenbuch, Christina Hegmann. Der Unimog aus Bundeswehrbeständen, aufbereitet durch den Landkreis Miltenberg, dient dem Einsatz bei Waldbränden und Hochwasserlagen. Ein zweiter Unimog wird für die gleichen zwecke in Kirchzell stationiert werden.

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Der Feuerwehr Collenberg in Person des Kommandanten, Kreisbrandmeister Willi Lindner, wurde ein Mehrzweckboot für Einsätze auf dem Main übergeben, so zum Einsatz bei Ölsperren oder für Rettungszwecke bei Personenschiffen. Gerade letzteres wird aufgrund der touristisch bedingt stark zunehmenden Kreuzsschifffahrt ein bedeutendes Aufgabenfeld für die ehrenamtlich Tätigen bei Feuerwehren, THW und BRK.

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Im Rahmen einer bundesweiten Aktion werden Notstromaggregate aus Beständen der Bundeswehr verteilt, um im Falle eines längerfristigen Stromausfalls wichtige Infrastruktur am Laufen halten zu können. Hierzu erhielt die Freiwillige Feuerwehr Collenberg ein weiteres Aggregat.

 

 

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Hier ein Auzug aus meiner Ansprache am Sonntagmittag in Collenberg:

Dieses Grillfest hier in Collenberg ist ein guter Anlass für die verdienten Feuerwehrkameradinnen und –kameraden gemeinsam mit der Bevölkerung zu feiern. Die Bürgerinnen und Bürger bringen mit ihrem Besuch bei Ihrer FFW nicht nur zum Ausdruck, dass sie sich bei ihr wohl – und sicher – fühlen, sondern auch dass sie dieses ehrenamtliche besondere Engagement sehr zu schätzen wissen!

Werte Kameradinnen und Kameraden,

dieses Engagement weiß (hoffentlich) die Bevölkerung jederzeit zu schätzen, die Kreisverwaltung, der Kreistag und nicht zuletzt ich tun dies! Damit Sie Ihren Dienst tun können, und unserer Bevölkerung stets beistehen können, ist es sowohl für die Gemeinden für den örtlichen Brandschutz als auch für den Landkreis für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz Verpflichtung, die gute Ausstattung unserer Feuerwehren zu gewährleisten.

Heute übergeben wir unseren Feuerwehren für Ihre vielfältigen Aufgaben einen Unimog und ein Mehrzweckboot. Aufgrund des Hinweises unseres Kreisbrandrates Meinrad Lebold hat der Landkreis Miltenberg von der Bundeswehr Gerätschaften für die Zwecke des Katastrophenschutzes übernehmen können.

Nachdem wir flächendeckend den Landkreis im Rahmen des Projekts „Leuchtturms“ mit Notstromaggregaten ausstatten konnten bzw. auch aktuell noch ausstatten, war es uns nun möglich, neben einem weiteren Aggregat für Collenberg auch zwei Unimogs der Bundeswehr zu übernehmen.

Einer der beiden Unimogs aus den Bundeswehrbeständen wird heute der FFW Altenbuch übergeben. Mit einem Aufwand von etwa 15 000 € hat der Landkreis ihn neu ertüchtigt, neben dem roten Anstrich gehörten dazu u.a. neue Reifen, eine neue Batterie und eben alles, was technisch die Einsatzfähigkeit gewährleistet.

Der Unimog ist – das ist auch die mir seit Kindesbeinen an bekannte Stärke des Unimog – enorm vielseitig einsetzbar. Der Landkreis Miltenberg beabsichtigt mit der Stationierung zweier dieser Unimog im Landkreis Miltenberg vor allem zwei Ziele:

  • Einsatz bei der Waldbrandbekämpfung, was auch die beiden Einsatzorte Altenbuch und Kirchzell als zentrale Orte im Spessart bzw. Odenwald erklärt.
  • Beim nächsten Einsatzzweck erschließt sich die Standortwahl erst beim zweiten Nachdenken: Materialtransport bei Hochwasserlagen. Hier ist die Stationierung in Höhengemeinden sinnvoll, da es um Unterstützung der von Hochwasser betroffenen Gemeinden geht!

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Der Südspessart ist landschaftlich eine der schönsten Regionen Süddeutschlands, geprägt vom größten Mischwald Europas, dem Spessart mit den einmaligen Buntsandsteinklüften und dem Main. So wie der Wald die Gefahr des Waldbrandes in sich birgt, hat auch der Main sein Gefahrenpotential und damit besondere Herausforderungen, womit in diesem Fall nicht die Generationenaufgabe eines neuen Brückenschlags bei Kirschfurt mit Umfahrung ist, nein, in diesem Fall geht es um den Verkehr auf dem Main:

Wie erwähnt, der Main, das sind im Landkreis Miltenberg auch 60 km Bundeswasserstraße, die von Güterschiffen genauso intensiv wie von Personenschiffen genutzt wird. Auch hier stehen rund um die Uhr hunderte Ehrenamtlicher aus den Reihen der Feuerwehren, der BRK-Wasserwacht und der beiden THW-Ortsgruppen parat für den Notfall. Das heute zu übergebende Mehrzweckboot ist ein Bauteil der hierfür notwendigen technischen Ausstattung und trägt den Anforderungen der zunehmenden Personenschifffahrt Rechnung.

Mit der Beschaffung des Mehrzweckbootes „Faster 635 BK“ folgt der Kreistag im Beschaffungsprogramm 2016 dem Hinweis der KBI, dass im Flussabschnitt oberhalb der Schleuse Freudenberg kein Boot zur Verfügung steht, das geeignet ist z.B. Ölsperren zu schleppen bzw. im größeren Umfang Rettungseinsätze auf dem Main (Havarie von Kreuzfahrtschiffen….) zu bewältigen.

Die Fa. Nordland Hansa in Rostock bot zum damaligen Zeitpunkt ein neuwertiges Vorführboot (mit nur 16 Betriebsstunden) an. Hinsichtlich der Kenndaten wie Größe, Tragkraft, Leistung, Schub- und Zugkraft, Ausstattung mit Funk, Blaulicht etc. entspricht das Boot dem K-Boot vom gleichen Hersteller, das der Landkreis im Jahr 2010 für den Standort Obernburg beschafft hat. Das Boot verfügt über eine umfangreiche Ausstattung und hochwertiges Zubehör und wird von einem 140 PS starken Außenbordmotor angetrieben. Ebenso wurde für das Boot ein Trailer mit angeschafft.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Aber egal ob Unimog in Altenbuch oder das Boot hier in Collenberg – es sind Menschen, unsere Kameradinnen und Kameraden, die diese Gerätschaften nutzen! Mein besonderer Dank geht an die Kameradinnen und Kameraden der FFW Altenbuch und Collenberg, die diesen Unimog und dieses Boot nicht nur übernehmen. Sie übernehmen nicht nur die Gerätschaften, sondern auch die Verantwortung für Wartung und Verwendung im Übungs- und Einsatzfall.

Ein Dankeschön stellvertretend an die Verantwortlichen, Kommandantin Christina Hegmann und Kommandant Willi Lindner.

Werte Kameradinnen und Kameraden,

mögen Ihnen diese Gerätschaften bei Ihren Einsätzen gute Dienste leisten. Und mögen Sie sowohl in den Übungen als auch im Ernstfall stets gut gerüstet ihren Aufgaben gerecht werden und immer unversehrt an Seele und Leib zurückkehren.

Dafür wünsche ich Ihnen das notwendige Quäntchen Glück und Gottes Segen.

BN-Kreisgruppe wählte neuen Vorstand

Generalversammlung BN Miltenberg
Die neue Führungsmannschaft der Bund Naturschutz-Kreisgruppe mit dem neuen Vorsitzenden Steffen Scharrer (Mitte) und dem BN-Landesbeauftragten Richard Mergner links neben mir.

Herzlichen Glückwunsch, Steffen Scharrer, zur Wahl des 1. Vorsitzenden der Kreisgruppe Miltenberg im Bund Naturschutz und ein großes Dankeschön an Hans Jürgen Fahn, der in die zweite Reihe tritt und als 2. Vorsitzender dem Umweltverband weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Kreisgruppe des BN hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Bewusstsein für den Umwelt- und Naturschutz in unserem Landkreis geschärft wurde.

Käferplage in Obernburg

Käferplage Obernburg 2016 Schirmherr
Schirmherr im doppelten Sinne bei der Obernburger Käferplage.

 

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Schicke, auf Hochglanz polierte Oldtimer.

 

In diesem Jahr durfte ich bei der Käferplage als Schirmherr fungieren. Es hat mir große Freude bereitet. Eine tolle Sache und bewundernswert, wie ein Stück Kulturgeschichte von den Besitzern der Oldtimer und Klassikerfahrzeuge am Leben erhalten wird. Es gehört schon eine große Leidenschaft dazu. Weiterhin wurde das Büro für Stadtentwicklung und Stadtmarketing im Obernburger Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein wichtiger Meilenstein für Obernburg und die Region, um die Potenziale herauszustellen, weiter zu entwickeln und öffentlich zu machen. Das geht nur gemeinsam, mit den Bürgern und im Schulterschluss mit den 32 Kommunen des Landkreises, um Synergien zu nutzen und die Region insgesamt zu stärken.

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Auf der Bühne vor dem Rathaus mit Bürgermeister Dietmar Fieger.
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Bei der offiziellen Eröffnung des Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingbüros im Sitzungssaal des Obernburger Rathauses (von links neben mir) mit Bürgermeister Dietmar Fieger, Käferkönigin Anna-Katharina Saal, Stadtmarketing-Manager Matthias Kraus und Stadtentwickler Alexander Herrmann.

 

 

 

Besuch beim Martinsladen in Erlenbach

Im Erlenbacher Martinsladen habe ich mir im Mai 2016 einen Eindruck von der beachtlichen ehrenamtlichen Arbeit der Helferinnen und Helfer verschafft. Der Laden meistert zurzeit große Herausforderungen, denn neben sozial schwachen Einheimischen zählen seit kurzem auch zahlreiche Flüchtlinge zum Kundenstamm.

Einmal pro Woche – dienstags von 13.30 bis 16.30 Uhr – ist der Laden geöffnet. In dieser kurzen Zeit kamen früher rund 100 Kunden, seit kurzem sind es bis zu 150. Eine große Herausforderung für die wöchentlich rund 30 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die aber weiter ihr Ziel erreichen: Jeder, der Hilfe braucht, erhält diese auch.

Das Credo des Martinsladens ist einfach, wie die Helferinnen Renate Kirchgäßner und Monika Trützler erklären: „Jeder sozial Schwache, unabhängig von seiner Herkunft oder Abstammung, bekommt hier Hilfe.“ Das sieht so aus, dass die Caritas zunächst allen Berechtigten Ausweise ausstellt, mit denen die Menschen im Martinsladen einmal pro Woche günstig einkaufen können.

Im Laden in der Erlenbacher Hauptstraße 58 finden sie ein begrenztes Warensortiment, dessen Waren von Geschäften und Bäckereien aus dem nördlichen Teil des Landkreises gespendet werden. Die Waren, die teilweise kurz vor dem Ablaufdatum stehen oder – wie Obst oder Gemüse – teilweise nicht mehr ganz frisch sind, werden mittels eines Punktesystems verkauft. Jede Ware ist mit einem oder mehreren Punkten ausgezeichnet. So kann beispielsweise eine vierköpfige Familie Waren für zehn Punkte – das entspricht einem Einkaufswert von zwei Euro – erwerben. Einen Teil der Waren wie Milch, Zucker und Nudeln kaufen die Helfer auch aus Spendenmitteln ein.

„Ohne die staatlichen Hilfssysteme aus ihrer Verantwortung entlassen zu wollen, möchten wir Lebensmittel vor der Vernichtung bewahren und sie für Alleinerziehende, Arbeitslose, bedürftige Familien, Obdachlose und andere finanziell Benachteiligte anbieten“, heißt es in der Broschüre des Martinsladens. Die Caritas unterstützt den Laden durch die Übernahme der Miete und organisatorische Hilfe, erklärte Susanne König (Caritas) dem Landrat.

Damit der Laden – ein Projekt der Caritas Sozialstation St. Johannes in Kooperation mit WIKA, Lions-Club Main-Spessart Obernburg und der Sparkasse Miltenberg-Obernburg – den Andrang stemmen kann, haben sich die Helferinnen und Helfer ein Nummernsystem überlegt. Jeder Kunde darf aus einer Trommel eine Nummer ziehen, die ihm sagt, wann er an der Reihe ist. So kommt Ordnung in den Andrang. Die Kunden kommen nach Beobachtungen der Helferinnen und Helfer aus dem gesamten Altlandkreis Obernburg und viele von ihnen müssen erst lernen, wie der Martinsladen funktioniert. Auch müssen die Helferinnen manchmal helfen, weil Menschen die deutschen Aufschriften auf Lebensmitteln nicht lesen können. Bei Übersetzungsproblemen hilft beispielsweise der Verein Frauen für Frauen.

Landrat Jens Marco Scherf zeigte sich beeindruckt vom Warenangebot, aber auch vom großen ehrenamtlichen Engagement der Menschen im Landkreis Miltenberg für das soziale Miteinander. „Der Martinsladen ist eine gute Ergänzung des sozialen Angebots, um Menschen zu helfen“, fand er. Dass die Helferinnen auch Unterstützung aus Reihen der Leistungsbezieher haben, freute den Landrat ebenfalls: „Das trägt zur Teilhabe bei.“ Hilfe erfahren die Helfer und Helferinnen des Martinsladen auch von den jungen Flüchtlingen: „Die lernen sehr schnell Deutsch und helfen bei Übersetzungen“, hat Renate Kirchgäßner beobachtet. Außerdem hat sich der Laden zum sozialen Treffpunkt entwickelt, wo sich die Besucherinnen und Besucher auf ein Schwätzchen treffen, während sie warten.

Der Erlenbacher Martinsladen arbeitet laut Susanne König auch mit dem Miltenberger Martinsladen zusammen, der jeweils donnerstags geöffnet hat. Beide Martinsläden sind dankbar für weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, auch Sponsoren sind jederzeit willkommen. Interessenten wenden sich an Tanja Gast, Sozialstation St. Johannes in Erlenbach, Telefon 09372/10960. Weitere Informationen zu den Martinsläden sind im Internet unter www.sozialstation-erlenbach.de abrufbar.