Neues Konzept für den Sommerrausch

Moderator des Sommerrauschs Michl Müller. Foto: Wikimedia Commons
Moderator des Sommerrauschs Michl Müller. Foto: Wikimedia Commons

Das Kabarettfestival des Landkreises Miltenberg, der „Sommerrausch“, findet 2017 wie gewohnt statt, für das kommende Jahr arbeiten Landkreis, Stadt Amorbach und alle weiteren Beteiligten an einer Neukonzeption. Dies wurde in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales am Montag deutlich.

Kulturreferentin Juliana Fleischmann stellte dar, dass das Veranstaltungsformat mehrere Risiken in sich trage – etwa die extreme Wetterabhängigkeit. Dies sorge für Unsicherheit beim Publikum, zu möglicherweise matschigem Untergrund mit Folgen für den Bühnenaufbau. Das Legen von Beleuchtung und Strom, Aufbau von Toilettenwagen, Schaffung von Aufenthaltsbereichen für Künstler, Installation einer Abwasserpumpe und der weitere logistische Aufwand seien enorm, zählte Fleischmann auf. Dazu komme, dass Kabarett eher von kleineren Räumlichkeiten lebe. Ein Festival wie der „Sommerrausch“ verlange zunehmend nach namhaften Künstlern, was auch steigende Honorare bedeute. Dies, sagte die Kulturreferentin, verlange eine „kommerziellen und gewinnbereitenden Ausrichtung.“ Deshalb sei zu überlegen, ob der Landkreis dieses Risiko tragen sollte und damit schlussendlich auch der Steuerzahler Kosten übernimmt. Hier lesen Sie weiter

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